Betreff
Einreichung einer Skizze für den NKI Förderaufruf „Innovative Klimaschutzprojekte“ bis zum 31. März 2021 sowie der Beantragung einer Antragshilfe durch die KEAN.
Vorlage
BV/2021/012
Aktenzeichen
81/Vo
Art
Beschlussvorlage

Beschlussvorschlag:

Der Gemeinderat stimmt der Einreichung einer Skizze für den NKI Förderaufruf „Innovative Klimaschutzprojekte“ bis zum 31. März 2021 sowie der Beantragung einer kostenfreien Antragshilfe durch die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) zu. Zur weiteren Antragsunterstützung werden max. 1.500 € zur Verfügung gestellt.

 

 

Sachverhalt/Stellungnahme der Verwaltung:


Das Ratsmitglied Heike Heiken hat am 18. Februar 2021 folgenden Antrag gestellt:

Antrag Fortführung, Überprüfung und Planung weiterer KlimaWerkstatt-Projekt

 

Sehr geehrter Bürgermeister,

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

Bündnis 90/Die Grünen Juist beantragen die Fortführung, Überprüfung und

Planung für weitere KLIMA-Werkstatt Projekte für unsere Insel auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen und zu beraten. 

 

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) werden Kommunen und Verbraucher vom Bundesumweltministerium gefördert.

 

Somit beantrage ich den „Förderantrag für innovative Klimaschutzkonzepte“

sowie die Antragshilfe für „NKI-Förderprogramme der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen“ zu beraten und abzustimmen.

 

Begründung: 

- Das Ziel der Inselgemeinde der CO2-Neutralität bis 2030 ist vorgegeben

- Klima-Bildung in der Schule und bei den Gästen

- Modelprojekt zum klimafreundlichen Urlaub auf der Insel

- Juist will nachhaltig und zukunftsorientiert sein

- Neue Klimakonzepte mit Einwohnern (z.B. Vermieter, Einzelhandel, Schule,

  Gemeindeverwaltung) erstellen und umsetzen

- Im Gäste-Parlament werden Klimaschutzprojekte befürwortet. 

- 100% Förderung möglich

- Kriterien könnte die Juister Gemeinde gut erfüllen

 

Mit freundlichen Grüßen

Heike Heiken


Zur Fortführung der KlimaWerkstatt, Bündelung bisheriger Projekte zum Klimaschutz mit dem Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 und der Erreichung der im oben genannten Antrag aufgeführten Ziele bietet sich der Förderaufruf des NKI für innovative Klimaschutzprojekte mit der Entwicklung und Erprobung innovativer und nicht-investiver Ansätze im Klimaschutz an. Der Förderungszeitraum beträgt 3 Jahre und wird mit max. 90 % der Gesamtprojektsumme gefördert (Anlage 2).

Das Antragsverfahren verläuft in folgender Weise:
1. Einreichung einer Projektskizze (jetziger Zeitpunkt)
2. Bei erfolgreicher Einreichung erhält die Inselgemeinde einer Aufforderung zur Projekteinreichung.
3. Bei erfolgreicher Projekteinreichung erhält die Gemeinde eine Förderung.
Bei einer erfolgreichen Projektbeantragung käme auf die Inselgemeinde ein Eigenanteil von 10 % der Projektsumme zu (Anlage 2). Über jede Stufe wird der Gemeinderat entscheiden.

Die oben unter 1. genannte Projektskizze wird durch Herrn Cremer mit Unterstützung von Herrn Vodde entwickelt. Hierzu wird wie im Beschlussvorschlag dargestellt eine kostenfreie Antragshilfe bei der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) beantragt. Für eine weitere Antragsunterstützung werden 1.500 € zur Verfügung gestellt. Weitere Kosten entstehen in dieser Phase nicht.

Mit dem „Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert das Bundesumweltministerium umsetzungsorientierte nicht-investive Projekte zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz sowie deren bundesweite Verbreitung. Ziel dieses Förderaufrufes ist die Entwicklung und die Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz voranzubringen. Über diesen Aufruf könnte z.B.
- die Jugendarbeit im Rahmen der Klimawerkstatt fortgeführt werden,
- Instrumente zu einem CO2-armen Konsum entwickelt werden und
- touristische Angebote entstehen, die den Umsatz und möglichst auch den Profit verbessern, die regionale Wertschöpfung erhöhen und gleichzeitig CO2-Emissionen reduzieren (Anlage 3). 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

X

Ja

 

Nein

Gesamtkosten der Maßnahme (Anschaf-fungskosten/Herstellungskosten):

1.500

Euro

Jährliche Folgekosten:

 

Ja

 

Nein

 

Euro

 

Finanzierung:

Eigenanteil der Gemeinde (inkl. Kredite):

 

 

Euro

Objektbezogene Einnahmen (Zuschüsse, Spenden, Beiträge):

 

Euro

Veranschlagung:

Gemeinde:

X

ErgebnisHH

 

FinanzHH

     (lfd. Kosten)          (Investitionen)

 

BAD

 

Wirtschaftsbetriebe

 

 

Erfolgsplan

 

Vermögensplan